Es ist langjährige Tradition in unserer katholischen Pfarrgemeinde, dass Freiwillige für ca. ein Jahr ihren Dienst bei uns verrichten – früher waren es die bekannten Zivis, heute sind es die Bundesfreiwilligendienstleistenden (kurz „Bufdis“).
Der Bufdi kann sich auf vielfältige, interessante und durchaus auch individuelle Art und Weise ins Gemeindeleben einbringen. Zum möglichen Aufgabenbereich zählen unter anderem:

– Kinder, Jugendliche und Senioren mit dem Kleinbus der Kirchengemeinde zu den verschiedenen offenen Veranstaltungen zu fahren (Führerschein der Klasse B wäre daher erforderlich!);
– die Betreuung von Jugendgruppen aus ganz Deutschland, die recht zahlreich bei uns ihre Ferien bzw. Freizeiten verbringen;
– kleinere Hausmeistertätigkeiten wie z.B. Rasenmähen, Heckenschneiden oder im Winter den Schnee zu räumen.

Im Pfarrhaus in der Clementstraße 1 steht eine Unterkunft zur Verfügung. Die Freizeit lässt sich auf der Insel traumhaft mit Radfahren, Wandern etc. verbringen. Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte unter kath.kirche.ruegen@t-online.de oder telefonisch unter 03838/ 209351.


Erfahrungsbericht Hendrik Schwager

Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen – mit diesem Gedanken durchsuchte ich die Stellenbörse
auf www.bundesfreiwilligendienst.de nach einem interessanten Einsatzort für das Jahr nach dem Abi;
das hatte ich dank G8 schon mit 17 und wollte daher nicht gleich studieren. Die ausgeschriebene Stelle
auf Rügen klang spannend und vielfältig, daher schickte ich gleich eine Mail und machte einen Termin
zum Hospitieren aus. An einem Freitagabend im Januar holte mich schließlich der damalige Pfarrer
Arnd Franke vom Bahnhof Bergen auf Rügen ab und brachte mich zum Gemeindesaal, in dem ein
Jugendlicher gerade seinen Abschied von der Insel feierte. Die Jugendgruppe nahm mich, womit ich gar
nicht gerechnet hatte, sofort mit offenen Armen auf und so wurde ich gleich mit der ersten typisch
Rügener Konvention vertraut gemacht: bodenständig und auf unnachahmlich herzliche Weise
zusammen zu feiern. Den Rest des Wochenendes ließ ich mir Pfarrhof, weitere Kirchen und Insel
zeigen, aber der Entschluss stand eigentlich schon fest: Hier fängst Du im Sommer an.
So geschah es dann auch. Anreise Dienstag, 24.7.2012 bei bestem Wetter, das ich zum Erkunden der
Insel mit dem Rad nutzte, nachdem ich das beschauliche Zimmer mit unerreichbarem Ausblick auf die
Marienkirche bezogen hatte, welches für das kommende Jahr mein Zuhause sein sollte. Dienstbeginn
war dann am nächsten Tag mit dem mittwöchlichen Dienstfrühstück, bei dem ich alle haupt- und
ehrenamtlichen Mitarbeiter kennenlernte und gleich eine meiner zukünftigen Lieblingsaufgaben
übernehmen durfte: die Bergener Senioren mit dem Kirchenbus einzusammeln und zur Kirche zu
bringen. Herr Kreutzkamm, der rührige Organist der Gemeinde, zeigte mir Weg und Haltepunkte, und
im Nachhinein kann ich nur darüber lachen, wie unüberblicklich groß und verwinkelt mir Bergen
damals vorkam …Die ersten Wochen wies mich Pfr. Franke ausgiebig in alles ein. Dabei wurden schnell die
Charakteristika der Rügener Bufdistelle deutlich. Eine Besonderheit und gerade nach der Schulzeit ein
willkommener Kontrast ist der vielfältige und auch flexible Aufgabenbereich – keineswegs arbeitet man
man Woche für Woche jeden Tag eine Liste mit Aufgaben ab, im Gegenteil: Oft muss man seine
Planung an spontane Gegebenheiten anpassen, man erhält etliche kurzfristige Aufträge – aber wichtig
ist es insbesondere auch, dass man in der Lage ist, sich selbst Arbeit zu suchen. Keine Angst, natürlich
geht das nicht vom ersten Tag an, aber mit der Zeit sollte man ein Gefühl entwickelt haben, was mal
(wieder) gemacht werden sollte. Als Bufdi bekommt Ihr verschiedene Verantwortlichkeiten übertragen,
und in deren Rahmen dürft und sollt Ihr frei handeln. Das ist für jemanden, der bisher nur „Dienst
nach Vorschrift“ gemacht hat, zunächst ungewohnt, aber letztendlich eine nicht zu unterschätzende
Freiheit.
Das gilt genauso für die Arbeitszeiten: In der Regel ist nämlich Gleitzeit angesagt, das heißt, Ihr
müsst zusehen, wie und wann Ihr Eure Wochenstunden abreißt. Insofern lässt sich die Arbeitszeit dem
jeweiligen persönlichem Tagesrhythmus anpassen – dabei sind natürlich feste Termine wie
etwa das Mittwochsfrühstück zu beachten. Besonderen Wert legte Pfr. Franke darauf, dass der Bufdi
– obwohl er im Pfarrhaus wohnt und damit ja praktisch immer vor Ort ist – nicht wie ein Leibeigener
behandelt wird. Das bedeutet: Freizeit heißt auch wirklich Freizeit. Wenn er also wusste, dass ich um
sechzehn Uhr Dienstschluss habe, wurde ich ab dann in dienstlichen Belangen auch in Ruhe gelassen.
Natürlich gab es hin und wieder akute Sondereinsätze, zu denen ich – falls ich gerade da war – auch
nach Feierabend gerne eingesprungen bin, aber das blieb die Ausnahme. Was vielleicht bei einer
Kirchengemeinde noch gesagt werden sollte: Das Wochenende bleibt normalerweise frei, wenn nicht
gerade besondere Festivitäten anstehen. Gelegenheit, auch mal nach Hause zu fahren, besteht also.
Interessant ist die Wohnsituation natürlich nicht nur unter diesem Aspekt, sondern auch dadurch,
dass man quasi in einer WG mit dem Pfarrer zusammen lebt. Wen das auf den ersten Blick stutzig
macht, dem sei gesagt: Das Pfarrhaus ist ziemlich groß, es gibt also in ausreichendem Maße
Rückzugsmöglichkeiten – und da ja sowieso beide arbeiten, geht man sich nicht den ganzen Tag
gegenseitig auf den Zeiger. Andererseits ist es natürlich auch schön, kein leeres Haus zu bewohnen,
sondern bei Bedarf auch mal mit jemandem nett reden, essen oder Fußball gucken zu können – wie in
einer WG eben. In welchem Ausmaß das stattfindet, muss jeder selbst anhand seines konkreten
Tagesplans und seiner grundsätzlichen Einstellung zur Geselligkeit festlegen. Weder gibt es ein striktes
Kontaktverbot nach Dienstschluss, noch fest vorgeschriebene Interaktionspflichten – beides wäre ja
auch furchtbar. Ich persönlich habe nach Möglichkeit immer zusammen mit dem Pfarrer gefrühstückt
und zu Mittag gegessen, weil ich das so netter fand und es zum täglichen Austausch auch durchaus
nützlich war. Darüber hinaus gab es von spontanen abendlichen Absackern bei ein, zwei, … Bier über
Geburtstags- und Konzertbesuche bis zu Tagesausflügen immer etliche weitere gemeinsame
Aktivitäten. Also: Vieles kann, nichts muss – bisher hat jeder Bufdi in der Hinsicht schnell seine eigene
Linie gefunden.
Zu den Tätigkeitsfeldern an sich: Es gibt manche Standardaufgaben zu bewältigen, wie etwa
Fahrdienste mit dem Bus, das Instandhalten der jeweiligen Pfarrhöfe (Rasen mähen, Hecke schneiden
etc.), Zimmer- und Saalvermietung mit allem, was dazugehört; daneben hat aber jeder Bufdi auch die
Möglichkeit, seine eigenen Fähigkeiten einzubringen. Bei mir kam das etwas unverhofft: Zum 1.
September 2012 verließ Pfr. Franke die Insel, ein Nachfolger für seine Pfarrstelle war jedoch noch nicht
so recht gefunden. Deshalb überschrieb er mir einige Verwaltungsaufgaben, die am besten von einem
Mann vor Ort wahrgenommen werden sollten. Auf diese Weise entstand im Büro mein erstes Standbein
außerhalb der Bufdi-Grundzuständigkeiten. Auch allgemeine Seelsorgetätigkeiten wie ein paar
Hausbesuche auf einen Kaffee oder so nahm ich fortan wahr. Später kamen noch kirchenmusikalische
Einsätze hinzu, nachdem ich mich in dunklen Winternächten ein wenig mit der Orgel vertraut gemacht
hatte und dann ein paar Mal für Herrn Kreutzkamm einspringen durfte/musste.
Wichtig zu wissen ist auch, dass man der Bufdi der gesamten Gemeinde ist. Das heißt, man ist nicht
nur für Pfarrer und Pfarrhaus da, sondern unterstützt auch „normale“ Gemeindemitglieder, etwa wenn
mal der Bus mit Fahrer benötigt wird oder bei einer älteren Dame die Hecke geschnitten werden muss.
Dass diese Möglichkeit besteht, sollte immer mal wieder offen angesprochen werden, denn viele
Gemeindemitglieder wissen gar nicht um ihr Glück …
Nach dem Weggang Pfr. Frankes – ich konnte noch beim Umzug helfen – wohnte ich dann eine Zeit
alleine im Pfarrhaus. Das war so natürlich eigentlich nicht gedacht (und ist, um es gleich zu sagen, auch
in Zukunft nicht zu befürchten), aber es hat dank der hervorragenden Einarbeitung durch Pfr. Franke
gut funktioniert. Die Gemeinde war froh, dass das Pfarrhaus nicht verwaist war, sondern es immer
einen Ansprechpartner vor Ort gab. Pfr. Andreas Sommer aus Stralsund, der fortan die Rügener
Gemeinde mitbetreute, nahm sich trotz seiner vielen Verpflichtungen immer Zeit für meine Anliegen;
viele liebe Gemeindemitglieder luden mich zum Essen ein oder kamen spontan auf einen Kaffee bzw.
ein Bier ins Pfarrhaus – ich kann nur sagen: Die Gemeinde mag klein und das Pfarrhaus für einen allein
ziemlich groß sein, aber einsam habe ich mich dort nicht einen Tag gefühlt. Ganz besonders versüßt
wurde mir diese Zeit aber von der Diakonsfamilie Seyer, die regelmäßig „’n halbet Schwein mehr
uffjetaut“ oder eine zusätzliche Tasse polnischen Kaffees aufgebrüht haben, wenn ich mal wieder über
Mittag zum Rasenmähen in Binz war. Entsprechend war es mir eine besondere Ehre, Frau Seyer
während eines Krankenhausaufenthalts im Pfarrbüro vertreten zu dürfen (wobei ich natürlich nicht
annähernd an die einzig wahre Pfarramtsleiterin heranreichen konnte …).
Die (vermeintliche) Einsamkeit hatte dann im Frühjahr 2013 ein Ende, als Pater Georg Maria Roers
SJ nach einigen Jahren als Kunst- und Kulturbeauftragter in München und einem kurzen Intermezzo in
Hamburg vorübergehend als Pfarrvikar auf die Insel versetzt wurde. Auch wenn der Sprung von der
Metropole in eine echte „Landpfarrei“ auf dem bodenständigen Rügen in kultureller Hinsicht vielleicht
gewagt erscheint, wurde Pater Roers schnell mit der Insel und ihren Bewohnern warm und auch wir
kamen gut miteinander zurecht. Wir teilten uns Kochdienste, Einkäufe und das eine oder andere Bier
und ich lernte die Gesellschaft im Pfarrhaus wieder zu schätzen. Was dieses Thema anbelangt, muss ich
übrigens noch zwei Punkte ergänzen. Der erste ist Bruder Martin aus dem Franziskanerkloster in
Waren an der Müritz. Er kommt immer mindestens einmal jährlich als Urlaubsvertretung des Pfarrers
auf die Insel, um dort selbst Urlaub zu machen. Wer allerdings Urlaub auf Rügen pauschal mit Sonne,
Strand, Radtouren und Museumsbesuchen gleichsetzt, der irrt gewaltig. Bruder Martin macht Urlaub
im Pfarrhaus. Ausschließlich. Wenn also nicht gerade eine Messe irgendwo gefeiert werden muss, trifft
man Bruder Martin entweder im Pfarrbüro oder im Wohnzimmer. Es gibt folglich genügend
Möglichkeiten, mit ihm ins Gespräch zu kommen – und das lohnt sich auch, denn man sollte sich
keinesfalls entgehen lassen, was er über ehemalige Zivis und Pfarrer zu berichten hat. Zweitens scheint
es ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass ehemalige Zivis und Bufdis jederzeit unangemeldet
hereinschneien und sich an den Biervorräten der Gemeinde gütlich tun können. Wenn unten also die
Tür knallt und man ein helles „Zivi! Ich sach ma so, ich bin eigentlich schon wieder wech. Kurze Frage:
Steht Bier kalt?“ vernimmt, dann ist das nur Mirco auf dem Weg in den Keller.
Höhepunkt der Woche war für mich immer der Freitag: Nach der Messe um 18 Uhr ist dann nämlich
Jugendabend, zu dem die Jugendlichen aus der gesamten Gemeinde nach Bergen kommen und
gemeinsam etwas unternehmen. Fahrten an den Strand, zum Billardspielen und ins Kino oder einfach
nur ein netter Abend im Gemeindesaal – egal, was gemacht wird, es geht immer sehr herzlich zu und es
gab für mich keinen Freitag, an dem ich im Nachhinein lieber früher hätte schlafen gehen sollen.
Im Frühsommer 2013 ereilte die Gemeinde die frohe Kunde, dass die Religionslehrerin Frau von
Kessel in freudiger Erwartung sei. Das bedeutete allerdings auch eine Neuorganisation des katholischen
Religionsunterrichtes auf der Insel – bis zur sechsten Klasse findet der nachmittags im Pfarrhaus statt,
die Kinder kommen von der gesamten Insel und werden mit Taxis gebracht und abgeholt. Frau von
Kessel kümmerte sich selbst vom Krankenhausbett noch um alles, nur die Koordination mit dem
Taxiunternehmen übernahm ich, also: Schulen anrufen und Stundenpläne erfragen; Eltern
kontaktieren, ob die Kinder überhaupt zum Unterricht gehen und wenn ja, ob die Eltern sie an
manchen Tagen lieber selber abholen möchten etc. Wegen einiger spontaner Stundenplanänderungen
zu Beginn des neuen Schuljahres musste ich sogar ein paar Touren selber mit dem Bulli fahren.
Letztendlich hat alles gut geklappt und das ganze Unterfangen war eine weitere spannende Erfahrung
für mich.
Nicht unerwähnt bleiben sollten die Seminare, die in fünf Blöcken à fünf Tage abgehalten werden.
Da die Rügener Pfarrei zum Erzbistum Berlin gehört, ist InVia Berlin als Organisation der Caritas der
zuständige Träger und die Seminare finden im Berliner Raum statt. Das heißt: Montags schön um sechs
in Bergen losfahren und gegen zehn vor Ort eintrudeln – anreisetechnisch hat der Rügener Bufdi
wirklich die Arschkarte gezogen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Dafür haben wir aber bisher auch
alle eine BahnCard 50 bekommen, weil sich das für die zehn Fahrten schon gelohnt hat – die lässt sich
natürlich auch ideal nutzen, um mal ein Wochenende zuhause zu verbringen.
Auf den Seminaren lernt Ihr alle anderen Bufdis kennen, die im weiteren Sinne für das Erzbistum
Berlin tätig sind, also zum Beispiel in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Klöstern oder auch in der
Bahnhofsmission arbeiten. Schnell stellt man fest, dass die Rügener Bufdistelle schon außergewöhnlich
ist und sich aus verschiedensten Gründen (Lage – fast alle anderen Bufdis sind in Berlin tätig,
Tätigkeitsspektrum, Arbeibeitszeiten, …) nicht in das Schema der anderen Einsatzstellen einordnen
lässt. Nicht selten sorgt das für ein wenig Neid unter den Mitbufdis … Ihr tauscht Euch dann ein
bisschen aus und bekommt manch nützlichen Tipp oder dürft Probleme ansprechen, ansonsten wird
man jetzt nicht gerade mit hochgradig anspruchsvollen Inhalten bombardiert. Seiner wahren
Bestimmung gerecht wird das Seminar, wenn Ihr mich fragt, erst nach Ende des offiziellen Teils.
Während man gerade an den ersten Terminen tagsüber noch eher verhalten interagiert, kommt man
sich des Abends bei einer Partie Billard und einem Erfrischungsgetränk schnell etwas näher – ich kann
nur sagen, mit den Kollegen aus meiner Seminarclique treffe ich mich noch heute (sofern ich es denn
mal nach Berlin schaffe) und während der Bufdizeit waren sie stets Garant für ein unterhaltsames
Seminar (danke an dieser Stelle – Euer Uwe).
Zu den Möglichkeiten der Freizeitgestaltung muss auf einer Insel wie Rügen wohl nicht allzu viel
gesagt werden. Radfahren, Segeln, Surfen, Wandern, … – alles ist möglich, auch „normale“ Sportvereine
usw. gibt es natürlich. Ich habe außerdem in Bergen im Chor gesungen, was wirklich super war; bei der
evangelischen Gemeinde gibt es verschiedene musikalische Gruppierungen, die sich immer über neue
Mitstreiter freuen. Macht Euch einfach selbst ein Bild davon bzw. lasst Euch Bergen und die Insel
zeigen.
Zeit für ein Fazit. Fest steht, dass die Rügener Bufdistelle eindeutig die beste der Republik ist – aus
folgenden Gründen: Man verbringt seine Zeit auf einer wunderbaren Insel, die man auch nach einem
Jahr nicht vollständig erkundet hat; die Tätigkeitsfelder sind so breit gestreut wie kaum sonst irgendwo;
die Leute sind sehr herzlich und bodenständig und freuen sich, wenn jemand in ihrer Gemeinde hilft.
Ich habe die Zeit dort sehr genossen und einiges für mich selbst mitgenommen – man lernt seine
Stärken und Schwächen kennen und weiß sich besser einzuschätzen, man wird selbständiger und lernt,
Verantwortung zu übernehmen – kurz gesagt, man lernt sich selbst kennen und darüber hinaus viele
andere liebenswerte Menschen. Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Wer einmal die Rügener
Herzlichkeit kennengelernt hat, möchte sie nicht mehr missen. Auch wenn es manchmal ein bisschen
dauert, mit einem echten Pommern warm zu werden – am Ende ist es umso schöner.
Als Indiz für die tiefe Verbundenheit der Ex-Bufdis zu Gemeinde und Insel seien abschließend die
etwa vierteljährlich abgehaltenen Rügener Bufditreffen genannt – wir sprechen uns ab und kommen
dann für ein Wochenende gemeinsam nach Bergen, um dem aktuellen Bufdi auf die Finger zu schauen
… Für die meisten Beteiligten ist das sehr unterhaltsam.
Nun aber genug der Worte; ich hätte noch viele Seiten füllen können, aber ich hoffe, Euch bereits so
einen Überblick über die Stelle verschafft zu haben. Falls Ihr interessiert seid: Worauf wartet Ihr?
Einfach mal melden, hospitieren und dann anfangen! Die Insel freut sich auf Euch.